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Eine andere Kunst

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Newsletter Ausgabe
Ausgabe vom 2009-01-11 00:54:12
Newsletter 02/08 - Liekam & Braumüller (mail) art

Filmstreifen Tattoo

Filmstreifen aus Dermis Biographica, Hybrid-Video-DVD, PAL 08:20 Minuten, Loop, 2008 aus ihrem Videokunst-Projekt 12X12 2008.

"KunstKörperlich" mit Claudia Liekam

In der Ausstellung "KunstKörperlich – KörperKünstlich Part 2" werden Arbeiten internationaler Künstler vom 7. September bis 23. November in der Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück ausgestellt, darunter Amador (E), Frank Fierke (D), Jörg Immendorff (D), Jay Mark Johnson (USA), George Lappas (GR), Chen Lei (CN), Claudia Liekam (D), Feng Lu (CN), Marilène Oliver (GB), Mark Quinn (GB), Chrystl Rijkeboer (NL), Ralf Rose (D), Johanna Schweizer (NL), Deborah Sengl (A), Kim Simonsson (FIN), Carolein Smit (NL) und Cony Theis (D).


Katalogtext über die Videokunst von Dirk Manzke

Ahnungen des Körperlichen - zu einen Körperfilm von Claudia Liekam | sphärisch

Mit Vorsicht, langsam und spürbar behutsam, so scheint eine Kamera distanziert feinfarbige Bildwelten zu filmen. Claudia Liekam lässt dem Betrachter in ihrem Video „Dermes Biographica“ dabei Zeit, zu schauen, wahrzunehmen, sich einzufinden in die ruhige, fließende Bildsphäre. Zunächst ließe sich ein großes, traditionell motiviertes Aquarell vermuten, eine erst noch zu entschlüsselnde Tuschezeichnung, weich und beinahe konturlos. Dabei sollen die fließenden Bildfolgen, so scheint es, nicht zu schnell erschlossen, enträtselt, erfasst werden. Noch soll ein Hauch des Unbenennbaren gewahrt bleiben, ein Film des offenen, unbestimmten Hinsehens, die Erfüllung einer Sequenz des Geheimnisvollen, wie sie unserer rationalen Zeit schon längst abgeht. Doch allmählich eröffnen sich Sphären gezielter Bildfragmente. Hinter diesen Bildern lässt sich dann ein menschlicher Körper erahnen, der durch ein dichtes Werk von Tätowierungen überzogen ist. Die gesamte Körperhaut eines Menschen scheint hier als Bildoberfläche und damit als Sinnfläche eigener Fragen, Erlebnisse, Bezüge und Anschauungen verstanden. Zum Bildträger erweitert wird die Haut Präsenzfläche visueller Darstellungen, die im Film zu Sphären des Gedachten gesteigert sind.

weiter …


12x12 Videoprojekt

12 x Videokunst von Claudia Liekam

Ein Jahr lang gibt es jeden Monat ein neues Video, entweder auf DVD, als Bildschirmschoner, oder für einen digitalen Bildrahmen.

Dafür werden 12 Interessierte an der Kunst von Claudia Liekam gesucht.

Sie überweisen 12 x 80,- € monatlich und bekommen dafür jeden Monat jeweils ein Kunstvideo, in einer Auflage von 12+1, das exklusiv für dieses Projekt „12x12 Videokunst“ angefertigt wird.

Sobald die Gruppe mit den 12 Beteiligten komplett ist wird das Kunstprojekt „12x12 Videokunst“ gestartet.

Am Ende gibt es eine persönliche Einladung zu einer Veranstaltung zum Projekt „12x12 Videokunst“.

Diejenigen die Mitmachen wollen füllen bitte die Anmeldung über folgenden Link aus.
Claudia Liekam meldet sich dann umgehend.

12x12 Digitalprints

12 x Human Scans auf Papier von Claudia Liekam

Ein Jahr lang gibt es jeden Monat ein Bild von Claudia Liekam aus der Serie „Human Scans“ für einen Wechselrahmen im Format 20 x 30 cm, Photodruck auf Papier.

Dafür werden 12 Interessierte an der Kunst von Claudia Liekam gesucht.

Sie überweisen 12 x 60,- € monatlich und bekommen dafür jeden Monat jeweils ein Kunstwerk gedruckt auf Papier, in einer Auflage von 12+1, das exklusiv für dieses Projekt „12x12 Human Scans“ angefertigt wird.

Sobald die Gruppe mit den 12 Beteiligten komplett ist wird das Kunstprojekt „12x12 Human Scans“ gestartet.

Der oder die Teilnehmerin kann sich auch gerne als Modell zur Verfügung stellen. Inhaltlich wird auf die jeweilige Situation eingegangen.

Am Ende gibt es eine persönliche Einladung zu einer Veranstaltung zum Projekt „12x12 Human Scans“.

Diejenigen die Mitmachen wollen füllen bitte die Anmeldung über folgenden Link aus.
Claudia Liekam meldet sich dann umgehend.


Hamburger Kunsthalle

Walter Tanck

Der Urgroßonkel von Hans Braumüller in der Ausstellung "Stillleben" aus fünf Jahrhunderten

Aktuell ist er dort mit einem kleinem Werk in Öl im Hubertus-Wald-Forum bis zum 5. Oktober 2008 zu sehen.
Hans Braumüller hofft, dass ihm diese Ehre, nicht erst nach seinem Tod, zuteilt wird.

Max Ernst

Zurzeit das Beste, was dort in der Kunsthalle zu sehen ist.
Unbedingt ein muss für alle, die wie Hans Braumülller den Zweig der visuellen Poesie wertschätzen.
Bis zum 11. Januar 2010 zeigt die Kunsthalle sein komplettes Werk

Eine Woche der Güte

aus dem Jahr 1934, bestehend aus fünf Heften. Der Alptraum der in Europa begann, drückt sich darin surreal aus.

Mail Art Not Propaganda von Hans Braumüller

Mail art Propaganda from Hamburg
Sicht von oben, Mail Art wird von der Decke gehängt, von der Mitte nach den Kardinalpunkten ausrichtend.
Referenz nach Kreuze der Erde herstellen.

Anlässlich des Besuchs von Hans Braumüller in der Kunsthalle Dominikanerkirche zur oben erwähnten Ausstellung "Kunst Körperlich" in Osnabrück, bekräftigte der Leiter Andre Lindhorst, sein Interesse an dem Mail Art Projekt von Hans Braumüller: Mail Art Not Propaganda!

Nächstes Jahr wird in der Bundeswehrrepublik Deutschland das Gedenken an der Varusschlacht stattfinden. Der Höhepunkt eines Krieges, in dem die germanischen Stämme, das Vordringen des römischen Imperiums in die nordischen Herrschaftsgebiete stoppten. Heute wird versucht, diese Schlacht als eine Grundsteinlegung der deutschen Nation darzustellen.

Das Projekt wird im weitesten Sinne aktuelle Nachrichten aus dem Krieg aufnehmen, indem KünstlerInnen aus aller Welt ihren Beitrag zu dieser Installation einsenden werden, z.B.: nach dem Motiv: Hurra, Wir sichern den totalen Krieg gegen Terroristen in Afghanistan, Irak und anderswo!


O1pla.net

Claudia Liekam und Hans Braumüller, Hamburg, Germany, Mother Earth, 21.09.2008


Verwaltet von Communicator 2.0.4

C.Liekam Videokunst

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